Sie befinden sich hier: Freestyle-Modding / Cyberwoman

Cyberwoman

Cyberwoman

Die Geschichte des Trends...
in eine neue Ära.

1858 präsentierte Charles Darwin seine Arbeit "Theorie der Evolution durch natürliche Selektion" und 2007 – 49 Jahre später - präsentieren wir Ihnen die Evolution der Maschinen.

Biologische Evolution steht für die Weiter- und Höherentwicklung der Lebewesen im Laufe der Geschichte durch Auslese und allmähliche Veränderung der Organismen. Weiters steht Evolution für kontinuierliche Entwicklung und allmähliche Fortentwicklung.

Nur wie lässt sich nun der Begriff Evolution mit dem Begriff Computer vereinen?

Beginnen wir im Jahre 1935; die Geburtsstunde des elektronischen Zeitalters. In diesem Jahr stellte IBM eine Lochkartenmaschine vor, die eine Multiplikation pro Sekunde durchführen konnte. 1947 wurde bereits der SSEC (Selective Sequence Electronic Calculator), ein Hybridcomputer mit Röhren und mechanischen Relais entwickelt. Der SSEC berechnete Mondpositionen, um die Apollo-Landungen zu ermöglichen. Das war ein wichtiger Schritt, um den Nutzen von Rechnern darzustellen, jedoch wurde noch etwas weitaus wichtigeres im selben Jahr erfunden – der Transistor. Beteiligt an der Erfindung waren William B. Shockley, John Bardeen und Walter Brattain, die dafür 1956 sogar den Nobelpreis für Physik erhielten.

Dadurch wurde ein neuer Weg eingeschlagen, welcher im Jahr 1955 zum TRADIC (Transistorized Airborne Digital Computer), dem ersten Computer der komplett mit Transistoren bestückt war, führte. Er konnte bereits eine Million logische Operationen pro Sekunde durchführen. Und so ging es Jahr für Jahr weiter.

 

Auf in die Zukunft

Cyberwoman

Viele Erfindungen waren meist ihrer Zeit voraus, wie zum Beispiel die allseits bekannte Maus. Sie wurde bereits im Dezember 1968 vorgestellt wurde, zu eine Zeit, in der es noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab. Doch auch sie hat, wie wir wissen, eine wichtige Rolle in der Computergeschichte eingenommen.

Schauen wir ein paar Jahre weiter und befassen uns mit den 80ern – der Blütezeit der Heimcomputer. Aus dieser Zeit stammen der Commodore, Amiga, Atari, IBM, Sun, Apple und viele weitere. Anhand der Vielzahl an Systemen sieht man, wie sich die Computer weltweit verbreitet und weiterentwickelt haben und ein Ende ist nicht in Sicht!

Weiter in die 90er Jahre - immer mehr Rechner werden miteinander vernetzt. In den Haushalten werden immer mehr Computer eingesetzt, Supercomputer werden gebaut, die Entwicklung boomt.

Kein Techniker wird die rasante Zeit zwischen den 80er Jahren und dem neuen Jahrtausend vergessen. Es war für technikbegeisterte Menschen beinahe so, als sehen sie den Computer in einer Höhle, Tage später in einer aus Holz gebauten Siedlung, und wiederum kurze Zeit später in Türmen aus Beton.

Mittlerweile ist der Computer aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Entwicklung treibt uns zu Supercomputern, welche mit bis zu 1000 TFlops arbeiten sollen. Als Flops bezeichnet man Fließkommaoperationen pro Sekunde. Um einen Vergleich zu bekommen, erreicht ein Pentium 4 Prozessor mit 3 GHz etwa 6 GFlops.

Man bräuchte also ca. 170 Pentium 4 mit 3 GHz um einen TFlops zu erreichen. Rechnen Sie hoch, und staunen Sie! Denn die 1000 TFlops sind nicht mehr weit von uns entfernt. Und die Entwicklungen der Zukunft werden uns abermals ins Staunen bringen.

Und genau dieses Staunen ist die Evolution der Computer.
Nur eine Sache fehlt noch:

In der Evolution des Menschen, der Tiere und der Pflanzen gibt es ein auffälliges Merkmal. Sie passen sich Ihrer Umgebung an. Somit ist der nächste Schritt der Computer sich anzupassen. Und genau an diesem Schritt arbeiten wir mit!

Der Computer hat sich weltweit verbreitet. Nun ist die Zeit gekommen,
um Design und Technik zu vereinen.

Share |